Agilität als Leitbild der gesamten Gruppe
Die Gruppe ist überzeugt von der Überlegenheit agiler Führung und agiler Arbeitsweisen und treibt die agile Transformation in allen Business Units konsequent voran.
Unser Kunde und das Projekt
Hochmoderne Vakuumlösungen für hochspezialisierte Branchen
Das Unternehmen ist ein führender Anbieter innovativer Messtechnik, Sensortechnologie für kritische Prozesse und moderner Prozesssteuerungssoftware zur Steigerung der Produktivität und Qualität von anspruchsvollen Vakuumverfahren in hochspezialisierten Branchen. Wir durften die agile Transformation in einer Business Unit begleiten.
BU: Lecksuchegeräte
Umsatz der BU: 100 Mio. €
Mitarbeiter der BU: 250
Auftraggeber: BU-Leiter
Projektdauer: bisher 27 Monate
Beratertage: 110
Von der Idee zur agilen Organisation
Wie wird aus einer technischen Exzellenz auch organisatorische Beweglichkeit? Diese Frage stellte sich die Business Unit unseres Kunden – und entschied sich bewusst für den von uns vorgeschlagenen systematischen Weg zur agilen Transformation. Gemeinsam mit CO-Improve entstand ein mehrstufiges Programm, das Führung, Kultur und Strukturen gleichermaßen weiterentwickelt hat.
Stufe 1 - Ein gemeinsames Verständnis schaffen
Der erste Schritt führte nicht nur in Methoden, sondern in die Köpfe. In einem zweitägigen Grundlagen-Training erarbeiteten der Business Unit Leiter und ausgewählte Führungskräfte, was agile Arbeitsweisen wirklich bedeuten – jenseits von Buzzwords. Ziel war ein gemeinsames Verständnis von Agilität als Führungs- und Denkhaltung, nicht als bloße Methodenanwendung.
Stufe 2 - Erste Schritte ins Neue
Auf dieser Grundlage wurde ein Transformations-Team gebildet – agil arbeitend, crossfunktional aufgestellt, mit einem klaren Ziel: Veränderung gestalten, aus der Praxis heraus. Erste agile Pilotprojekte in der Produktentwicklung wurden initiiert und begleitet. Parallel dazu entstand ein agiles Projektportfoliomanagement, das Transparenz, Priorisierung und strategische Steuerung vereinte. Mehrere Product Owner und Scrum Master wurden geschult und aktiv befähigt – die operative Umsetzung begann.
Schritt 3 - Die Transformation ausweiten und verankern
Schnell wurde klar: Agilität wirkt, wenn sie nicht nur punktuell, sondern flächendeckend gedacht wird. Deshalb wurden alle Führungskräfte geschult – über Bereichs- und Hierarchiegrenzen hinweg. Neue agile Arbeitsweisen fanden auch außerhalb der Produktentwicklung Anwendung, z. B. in der Produktion, im Produktmanagement, im HR-Management. Mit der Etablierung von Agile Leadership und ausgewählten agilen Methoden wie Kanban-Boards, Stand-ups, Delegation-Poker und Retrospektiven begann die Integration agiler Prinzipien in den Führungsalltag.
Das Ergebnis
Eine Business Unit, die nicht nur technologisch, sondern auch organisatorisch anschlussfähig an die Zukunft ist – mit mehr Klarheit, mehr Kundennähe und mehr Eigenverantwortung in der täglichen Arbeit.
Unser Auftraggeber
Anschlussfähige Zusammenarbeit und Lösungen