Strategie ausrichten

Wirksame Strategien entstehen nicht in den Köpfen einzelner Top-Führungskräfte. Die Umsetzung kann nicht im Alleingang durch einzelne Bereiche erfolgen. Die Materie ist vielschichtig und verwoben. Eine hohe Anzahl relevanter Informationen müssen richtig interpretiert und zu einem stimmigen Gesamtbild gebündelt werden, umsetzbare Initiativen im Schulterschluss mit Fachverantwortlichen abgeleitet und umgesetzt werden. Der Wert guter Strategiearbeit wird jedoch nur dann deutlich, wenn die Umsetzung strategischer Initiativen mit wenig Reibungsverlusten einhergeht und klare Leitplanken, Führungskräften und Mitarbeitern den Weg in unsicheren Entscheidungssituationen weisen – kurz: alle dazu bewegen an einem Strang zu ziehen. Davon sind sie noch ein wenig entfernt? Dann beginnen Sie heute mit Ihrer besseren Strategiearbeit!

Grundlagen erfolgreicher Strategiearbeit

Viele Grundlagen für erfolgreiche Strategiearbeit werden vom Top-Management bei der Strukturierung der Unternehmenseinheiten gelegt. Diese leitet sich im Idealfall von einer gemeinsamen getragenen Vision der obersten Führungsebene ab. Sie ist mit einer, der Unternehmung Sinn gebenden Mission unterlegt und basiert auf den Kernkompetenzen des Unternehmens. Sie regelt, in welchen Geschäftsfeldern das Unternehmen unter welchen allgemein geltenden Rahmenbedingungen tätig ist. Dabei ist ein Geschäftsfeld als eine Produkt-Markt-Kombination definiert.

Für jedes Geschäftsfeld legen die unter der Unternehmenstrategie liegenden Geschäftsfeldstrategien fest, mit welcher strategischen Stoßrichtung, z.B. Differenzierung oder Kostenführerschaft, und welchen Produkten und Dienstleitungen im jeweiligen Markt der Wettbewerb bestritten werden soll.

Quer zu den Geschäftsfeldern liegen die Funktionalstrategien, welche die Maximierung des Synergiebeitrages einzelner Fachbereiche über die Geschäftsfelder im Fokus haben. Die geschäftsfeldorientierten (vertikalen) Strategien müssen einerseits sauber untereinander abgestimmt sein und andererseits aber auch ebenso mit den horizontalen Funktionalstrategien der Fachbereiche, verzahnt werden. Jede Geschäftsfeld- wie auch Funktionalstrategie muss in sich gut durchdacht und sauber formuliert, aber auch übergreifend konsistent sein. Außerdem müssen alle Teilstrategien von der Unternehmensstrategie abgeleitet sein und einen wesentlichen Beitrag zur erfolgreichen Umsetzung leisten.

F&E-Strategie

Für eine effektive und effiziente Produktentstehung ist eine zielgerichtete strategische Steuerung erforderlich. Andernfalls führen Ihre organisatorische Aufstellung und Ihre Prozesse zu unbefriedigenden Ergebnissen. Um dies zu verhindern, benötigen Sie eine Funktionalstrategie für F&E. Sie leitet sich, direkt aus Ihrer Unternehmens- oder Geschäftsfeldstrategie ab und definiert, auf welche Weise der Fachbereich F&E zur Umsetzung dieser Strategien beiträgt und welche Beiträge F&E zur Umsetzung der anderen Funktionalstrategien liefert. Ein ganz wesentlicher Teil dieser Funktionalstrategie ist die Technologiestrategie.

PRODUKTSTRATEGIE

Auf Basis einer Produktstrategie entwickeln Sie ein Produktportfolio, mit dem Sie dauerhaft wettbewerbsfähig bleiben. Die Produktstrategie muss regelmäßig erweitert werden, um Geschäfts-, Technologie- und Marktentwicklungen zu berücksichtigen. Außerdem muss sie die Abfolge, der zur Darstellung des Produktportfolios notwendigen Projekte in Form einer Roadmap konkretisieren.

TECHNOLOGIESTRATEGIE

Mit einer Technologiestrategie planen Sie vorausschauend: So können Sie rechtzeitig die Technologien entwickeln und bereitstellen, die Sie zur Realisierung der Funktionen in zukünftigen Produkten benötigen. Ihre Wettbewerbsfähigkeit steigt deutlich.

PLATTFORM- UND MODULSTRATEGIE

Die Plattform- und Modulstrategie ermöglicht Ihnen, bei minimalen Kosten und hoher Qualität und minimaler Software- und Bauteil-Varianz eine möglichst breite Produktpalette zu erreichen. Davon profitieren vor allem Unternehmen mit einer hohen Zahl an Produktvarianten (z. B. Automotive und Landmaschinen).

OUTSOURCING-STRATEGIE

Ihre Outsourcing-Strategie definiert Rahmen und Umfang der Zusammenarbeit mit Ihren Partnern und Entwicklungsdienstleistern. Sie legen fest, auf welche erfolgskritischen Stärken Sie sich konzentrieren und schafft die Grundlagen für ein funktionierendes, globales Entwicklungsnetzwerk.

Das sind die wichtigsten Strategiebausteine, auf die sich unsere Berater in Kundenprojekten konzentrieren. Sie sind die Basis für stabile, zielführende Prozesse, die eine leistungsfähige Produktentstehung ermöglichen.

Fünf Tipps aus der Praxis

  • Verlieren Sie vor lauter Tagesgeschäft die Strategiearbeit nicht aus den Augen.
  • Warten Sie nicht mit eigenen Aktivitäten bis die Strategiearbeit auf neben- oder übergeordneten Ebenen perfekt ist. Nutzen Sie die Wechselwirkungen zwischen den Ebenen zur Veränderung hin zum Besseren und suchen Sie Allianzen.
  • Strategie heißt nicht „für alle Ewigkeit in Stein gemeißelt“- gute Strategien erfahren regelmäßige Überarbeitung und Anpassung.
  • Verschaffen Sie sich externe inhaltliche Perspektiven zu wesentlichen Eckpunkten.
  • Machen Sie Strategien transparent und regeln Sie klare Verantwortungen für deren Aktualisierung und die Umsetzung strategischer Initiativen.

Ihr Nutzen

  • Sie erhalten eine Standortbestimmung und identifizieren mit uns den Weg für Ihre logische Weiterentwicklung.
  • Sie entwickeln eine Strategie, die zum Reifegrad Ihres Unternehmens passt.
  • Sie erweitern Ihre Sichtweise durch den inhaltlichen Sparring mit uns.
  • Sie knüpfen wertvolle Allianzen zu Ihren Arbeitspartner für eine erfolgreiche Umsetzung strategischer Initiativen.
  • Sie profitieren von professionellem Veränderungsmanagement, welches alle Maßnahmen „unumkehrbar gut“ macht.
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