Globales Entwicklungsnetzwerk bei einem Automobilzulieferer

Der gesteuerte Auf- oder Ausbau eines globalen Entwicklungsnetzwerkes stellt viele Unternehmen vor neue Herausforderungen – so auch unseren Kunden, einen großen deutschen Automobilzulieferer.

Das Unternehmen

Das Unternehmen ist einer der größten deutschen Automobilzulieferer und verfügt über drei leistungsfähige, weltweit bekannte Produktmarken.

Die Herausforderung

Der gesteuerte Auf- oder Ausbau des globalen Entwicklungsnetzwerkes stellt das Unternehmen vor neue Herausforderungen, da eine Vielzahl von Optimierungsrichtungen zu berücksichtigen sind:

  • Die effiziente Steuerung des Netzwerkes
  • Der Zugang zu fehlendem Wissen
  • Der Zugang zu neuen Personalmärkten
  • Die klare Zuordnung und Bündelung von Produkt- und Technologieverantwortung
  • Die Verbesserung der Markt- oder Kundennähe
  • Die bessere Unterstützung der Produktionsstätten oder des Einkaufs in den Ländern
  • Die Einrichtung von Engineering Dienstleistungsstandorten in Best-Cost-Countries

Gleichzeitig bestanden bei vielen Führungskräften und Mitarbeitern Ängste vor der Globalisierung.

Die Vorgehensweise

Die Strukturierung des Netzwerkes erfolgte über ein unternehmensweit einheitliches Rollenmodell. Dabei erhielt jeder Standort mehrere Rollen: Dem einzelnen Standort wurden seiner Rolle entsprechend Verantwortungen für Produkte, Technologien, Kunden, Prozesse, Dienstleistungen usw. zugeordnet.
Mit dieser Struktur erfolgte eine Aufnahme der Ausgangssituation. Durch Herausstellen der wichtigsten strategischen Ziele der einzelnen Geschäftseinheiten und Vergleich mit der Ausgangssituation des globalen Entwicklungsnetzwerkes wurden Schwächen und Lücken herausgearbeitet und daraus Zielbilder für verschiedene Zeithorizonte abgeleitet.

Die Steuerung des Ausbaus des globalen Entwicklungsnetzwerks erfolgt mittlerweile über einen jährlich rollierenden Prozess der mit dem Unternehmensstrategie- und Budgetierungsprozess synchronisiert ist.

Unterm Strich – der Nutzen
  • Klarheit über die zu verfolgenden Ziele und den Status der Zielerreichung
  • Transparenz zum aktuellen R&D Footprint
  • Kennzahlengestützter strategisch gesteuerter Ausbau
  • Verbesserung der Kosten- und Wettbewerbsposition
  • Abbau von Ängsten vor der Globalisierung