Flexiblere F&E mit externen Entwicklungsdienstleistern

Externe Entwicklungsdienstleister können Forschung und Entwicklung fokussierter, leistungsfähiger und flexibler machen. Diese Potenziale wollte auch einer unserer Kunden aus der Automobilindustrie nutzen.

Das Unternehmen

Das Unternehmen ist einer der größten deutschen Automobilzulieferer und verfügt über drei leistungsfähige, weltweit bekannte Produktmarken.

Die Herausforderung

Unser Kunde erbrachte seine F&E-Leistungen nahezu vollständig mittels interner Ressourcen. Eine klare Sicht zu Vor- und Nachteilen einer stärkeren Einbindung von Entwicklungsdienstleistern existierte nicht. Daraus ergaben sich folgende Aufgaben:

  • Mitarbeiter aller Hierarchieebenen für die Einbindung externer Entwicklungsdienstleister gewinnen
  • Vergabepotenziale in ausgesuchten Produktbereichen emittteln
  • Erarbeiten eines Portfolios externer Entwicklungsdienstleister
  • Beauftragung externer Entwicklungsdienstleister in ausgesuchten Pilotprojekten (RFI-Prozess, RFQ-Prozess, Angebotsbewertung, Auswahl, Verträge, Beauftragung)
  • Notwendige prozessuale und organisatorische Veränderungen erarbeiten, um externe Entwicklungsdienstleister regelmäßig und strategisch zu nutzen
  • Definieren einer Roadmap zum Rollout der Ergebnisse für eine flächendeckende Anwendung

Die Vorgehensweise

Je Produktbereich wendeten wir in 8 Pilotprojekten eine einheitliche Vorgehensweise an:

  • Definition der Ziele sowie Chancen und Risiken für die Zusammenarbeit mit externen Entwicklungsdiensteistern – Bilden des gemeinsamen Mindsets
  • Aufspannen einer Matrix aus Prozessschritten und Produkten/Komponenten für den jeweiligen Bereich
  • Definition von Bewertungskriterien für die Vergabe: Erreichen der Projektziele, Ausschlusskriterien und Schutz der Kernkompetenzen
  • Systematisches Ermitteln der Potenziale in der o. g. Matrix, Ermitteln der Mengengerüste
  • Quantifizieren der Potenziale externer Entwicklungsdienstleister für eine Management-Entscheidungsvorlage
  • Auswahl und Beauftragung der Entwicklungsdienstleister für das attraktivste Potenzial gemeinsam mit der zuständigen Einkaufsorganisation und der Rechtsabteilung

Weiterhin wurde ein Prozess definiert, der eine zukünftige Nutzung externer R&D unter Berücksichtigung der Bedürfnisse aller Stakeholder sichert. Nach Abschluss der Pilotphase war CO-Improve auch am Roll-Out der Vorgehensweise in weiteren Produktbereichen beteiligt.

Endlich können sich meine guten Leute auf die wichtigen Aufgaben konzentrieren und Standard-Aufgaben rausgeben. Das erhöht deren Motivation und den Output meines Bereichs.
Leiter R&D Produktbereich
Unterm Strich – der Nutzen
  • Hohe Akzeptanz externer Entwicklungsdienstleister als „normaler“ Teil der Projektarbeit
  • Mehr Ergebnisse bei deutlich verringertem Fixkosten-Wachstum in F&E
  • Flexibilisierung und Knowhow-Transfer vom Dienstleister zum Kunden
  • Konzentration auf die eigenen Kernkompetenzen
  • Steuerungswerkzeug für das Management für das Erreichen einer gewünschten Quote externer F&E